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Catalin Ilea
Catalin Ilea wurde in Rumänien geboren. In seiner Heimatstadt Klausenburg begann er im Alter von sieben Jahren Cello zu spielen in der Klasse von Georg Jarosevici, einem Schüler von Julius Klegel und Dimitrie Dinicu. Dinicu, seinerseits ein Schüler von Diran Alexanian, wurde dann sein Professor während des Studiums an der Bukarester Musikakademie "Ciprian Porumbescu", die Catalin Ilea mit Auszeichnung absolvierte. Anschließend vervollkommnete er seine Studien bei Enrico Mainardi, Milos Sadlo und Pierre Fournier. Unmittelbar danach wurde Catalin Ilea Mitglied, anschließend 1. Solocellist der Bukarester Philharmonie "George Enescu". Im Alter von 29 Jahren berief die Bukarester Musikakademie ihn in eine Professur für Kammermusik. Nach seiner Übersiedlung in die Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1977 bekleidete Catalin Ilea nacheinander die Position des 1. Solocellisten der Wuppertaler Symphoniker und der Philharmonia Hungarica. Seit 1994 ist er Professor für Cello an der Universität der Künste in Berlin. Vier erste Preise bei Wettbewerben in Italien, Spanien und Rumänien eröffneten seine internationale Karriere, die ihn seitdem zu den großen Bühnen Europas, Nordamerikas und Asiens geführt hat. 1976 erhielt er zusammen mit der Pianistin Marlène Dobrea-Ilea, seiner Ehefrau und Duo-Partnerin, den Premio CIAC (Centro Italiano de Arte i Cultura) in Rom. Im selben Jahr wurde er Mitglied der Jury des "Pablo Casals"-Cello- und Kompositionswettbewerbs in Barcelona. 1992 und 2001 wurde seine Konzerttätigkeit mit der Verleihung zweier weiterer Kritiker- und Kulturpreise anerkannt. Catalin Ilea gastiert als Solist verschiedener Orchester, darunter die Berliner Symphoniker, das Rundfunksymphonieorchester Berlin, die Tonkünstler Wien, die Moskauer Philharmonie, Budapester Philharmonie, Warschauer Nationalphilharmonie, dem NDR Hannover, der Philharmonia Hungarica, der Bukarester Philharmonie "George Enescu", dem Orchester des Rumänischen Rundfunks Bukarest, usw. Im Rahmen internationaler Festspiele wurden seine solistische und seine kammermusikalische Präsenz immer wieder erbeten, u.a.: Bruckner-Festival Linz, Flandern Festival, Warschauer Herbst, Zagreb Biennale, "George Enescu"-Festival Bukarest, Interpodium Bratislava, Kölner Musiktage, Madrid Festival, "O. Messiaen"-Festival Avignon, UNO-Sonderkonzerte New York, Nordgalliläischer Musiksommer Israel, Chinesische Rundfunkfestspiele Shanghai, Klassikreihe der Expo 2000 Hannover. Parallel zur solistischen Tätigkeit widmete Catalin Ilea sich von Anfang an intensiv der Kammermusik; er war langjähriges Mitglied des Ensembles "Musica Nova", des "Trio Bukarest" (zusammen mit Stefan und Valentin Gheorghiu), des "Sharon Quartett" sowie des Ensembles "Amati". Er gibt regelmäßig Meisterkurse in Deutschland, Belgien, Italien, Polen, Südkorea, etc.
Universität der Künste Berlin, Bundesallee 1-12, D-10719 Berlin E-Mail: catalin.ilea enescu.de
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