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Ulrich Riehl
Ulrich Riehl, geboren am 4. März 1975 in Bonn, erhielt im Alter von 8 Jahren seinen ersten Trompetenunterricht bei Béla R. Weissbach und war bereits mit 11 Jahren Preisträger beim Wettbewerb "Jugend musiziert". Bald folgten erste Soloauftritte, bei denen er immer wieder auch von seinen Geschwistern, die beide Klavier spielen, begleitet wurde. Nach seinem Erfolg beim Bundeswettbewerb 1989 erhielt er eine Einladung zum "Wettbewerb junger Solisten Europas" bei dem er 1990 einen 1. Preis mit Auszeichnung erhielt. Die Europäische Musikakademie Bonn in Kooperation mit der "Deutschen Welle" zeichnete ihn mit einem Diplom aus. 1995 wurde er Stipendiat der "Gotthard-Schierse-Stiftung" in Berlin. Noch während seiner Zeit am Beethoven-Gymnasium in Bonn wurde er Jungstudent der Kölner Musikhochschule. Ergänzenden Unterricht erhielt Ulrich Riehl bei Pierre Thiebaud in Paris. Weitere Stationen seines Studiums waren Düsseldorf und Leipzig. An der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig studierte er bei Prof. Peter Michael Krämer bis zum Vordiplom und wechselte dann an die Universität der Künste Berlin zur Trompetenklasse von Prof. Konradin Groth, dem ehemaligen Solotrompeter der Berliner Philharmoniker. Hier legte Ulrich Riehl mit jeweils der Note "Sehr gut" seine Diplomprüfung (2002) und das Solistenexamen (2005) ab. Von 1997 bis 1999 war er Stipendiat der "Herbert von Karajan Stiftung", was ein Mitwirken bei Konzerten, Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen und Konzertreisen der Berliner Philharmoniker ermöglichte. Dann folgten Engagements in den Orchestern der Bergischen Symphoniker, des Theaters Trier, des Staatstheaters Braunschweig und der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford. 2002 wurde Ulrich Riehl in das Orchester der Deutschen Oper aufgenommen. Neben seiner Orchestertätigkeit ist er als Solist beschäftigt und widmet sich der pädagogischen Arbeit mit Nachwuchstrompetern. Konzerte und Meisterkurse veranstaltet er auch in Japan und Südkorea. Zuletzt im Sommer 2005. Im Seoul Art Center spielte Ulrich Riehl auf seinem 100 Jahre alten Kornett die Slavische Fantasie von Carl Höhne in Begleitung des Blechbläserensembles "Korean Brass Choir".
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