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Esther Lee
Esther Lee wurde in Seoul, Südkorea, geboren und begann ihre musikalische Karriere als Mitglied der Seoul Lady Singers und als Solistin mit diesem Ensemble bei Konzerten in New York, Moskau und Tokio. Sie studierte an der UdK Berlin bei Prof. Karan Armstrong und Prof. Frank Maus, besuchte Meisterkurse u.a. bei Ingrid Bjoner und Dietrich Fischer-Dieskau und gewann einen 1. Preis beim Maria Callas-Wettbewerb in Athen.
Seitdem tritt sie als Solistin an der Deutschen Oper Berlin auf (u.a. in "Carmen", "Rosenkavalier", "Hänsel und Gretel", "Moses und Aron" und "Parsifal"). Gleichzeitig wurde sie eine sehr gefragte Oratoriensängerin (2002 Brahms' "Deutsches Requiem" unter J. Lopez Cobos mit dem RTVE Orchester Madrid - eine direkte Radioübertragung - in Madrid. Im Sommer 2002 gab sie ihr Debut als Mi ("Land des Lächelns" von Lehar) in Mörbisch (Österreich) bei den Operetten- und Seefestspielen.
Sie arbeitete mit Dirigenten wie Rudolf Bibl, Christian Thielemann, Rolf Reuter, Jiri Kout, Bernhard Kontarsky, Wolfgang Rögner und anderen. Es folgten Liu in "Turandot" von Puccini in Erfurt - mit triumphaler Kritik in der "Thüringer Allgemeinen" ("diese Besetzung ist ein Glücksgriff" - "wie von einer anderen Welt" - "wahrhaft sinnlicher Zauber") und - nach einem weiteren Gastspiel im Janacekova-Opernhaus in Brünn als "Mi" - die Partie der Micaela in Bizets "Carmen" an verschiedenen Opernbühnen in Holland. Auch hier fielen die Pressebesprechungen enthusiastisch aus.
In der Oper "Hamel e Sanhong" von Frank Maus hat sie bei der Welturaufführung im Sejong Center in Seoul die weibliche Hauptrolle "Sanhong" verkörpert (Juni 2004, Dirigent: Giörgyi Rath). In "Carmina Burana" von Carl Orff sang sie im selben Monat in Valencia den Sopranpart unter Miguel Gomez Martinez mit dem Orquesta de Valencia im Palau de la Musica, und ebenfalls im Juni unter J. Lopez Cobos mit dem Orquesta Sinfonica de Madrid im dortigen Teatro Real.
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